OT-Infos - Die Idee des Spiels
Hinter den Freigenossen steckt eigentlich eine recht einfaches Rezept: Man nehme seine eigene Heimat, seinen eigenen Dialekt, versetze ihn ins 15. Jh. und köchle das Ganze als Hintergrund. Verfeinert wird das Ganze durch eine gute Portion Selbstironie. Mit anderen Worten: wir wollten die südbadische Regio bespielen, als gäbe es dort drei zusätzliche Waldstätten der Eidgenossenschaft und überspitzen dabei so typisch badische Dinge wie z.B. die Vereinsmeierei oder kulinarische Gewohnheiten (sprich dem Trinken von Rothaus Pils als Volkssport).
Die Charaktere sind meist Revoluzzer die nach den Aufständen in der Heimat nicht aufhören können und deshalb als Söldner durch die Lande ziehen. Und da sich sonst kein Mensch für den südlichen Schwarzwald interessiert sind die Freigenossen als Söldnertruppe bekannt geworden.
Die andere Seite ist eine gewisse Idee vom Spiel an sich: die Freigenossen sind bodenständig, keine Fantasy, sind nur Menschen, die sich in einer pseudohistorischen Welt bewegen und alles Fremde (wie z.B. andere Rassen) in Ihr Weltbild einordnen. Wir versuchen optisch ein möglichst historisches Bild einer Söldnertruppe der 1470er abzugeben und passen uns selbstverständlich auch der Kampfweise der Zeit an, sprich die Hellebarde ist Trumpf. Am wichtigsten ist uns allerdings das Charakterspiel, das Ambiente, der Spaß an der Sache.
Wer jedoch kein Schwarzwälder ist kann auch zu unserer Truppe stoßen, Hauptsache er spricht seinen Dialekt so breit wie möglich, passt in die Zeit und ist ein Mensch mit Ecken, Kanten und Macken.
OT-Infos - Die Idee des Spiels -- letzte Änderung: 24.07.2011 -- wieder hoch